Tempelschlaf

In der griechischen Kultur wurde an verschiedenen Kultstätten der Tempelschlaf gepflegt um im Traum Heilung oder Rat von einer Gottheit zu erlangen. So auch in den  Kultstätten von Epidauros auf dem Peloponnes, Sie waren Asklepios, dem Gott der Heilkunde gewidmed. .Heute  haben eine andere Einstellung zum Traum und diese Bräuche sind in Vergessenheit geraten. Die moderne Sichtweise  betrachtet den Traum als Spiegel unserer seelischen Tätigkeit, indem sich unsere Hoffnungen, Befürchtungen und Erwartungen mit  den  Überzeugungen,  Weltanschauung und  Gefühlen vermischen und  spiegeln. Der Traum ist jedoch weit mehr  als nur ein psycho-physisches Geschehen. Die Sprache drückt mit dem Wort "Traum" eine Verheissung aus, eine Sehnsucht und somit bedeutet Traum auch "Hoffnung". 

Die Welt der Träume gehorcht anderen  Gesetzmässigkeiten  als unsere wache Welt. Im Traum sind wir zwar immer wir selbst, doch unser Persönlichkeit ist nicht so differenziert  und das Traumgeschehen folgt meist einer anderen als der vermeintlich unseren Logik. 

Tagsüber steuern wir meist mit  unserem Autopiloten durch den sattsam bekannten Alltag und viele unserer Tätigkeiten sind uns so gut bekannt, dass sie automatisch vollzogen werden. Im Traum bleibt  der Autopilot auch noch eingeschaltet und wenn kein besonderes Traumgeschehen unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht, fallen wir in diesen automatischen Zustand und erinnern uns nicht mher an den Traum, wenn wir aufwachen.

Ein moderner Ansatz des Tempelschlafs oder der "Trauminkubation", wie es heute genannt wird, ist die absichtliche Erzeugung eines Traumes. Dazu müssen wir zunächst das Hamsterrad des Alltags abstellen und den gewohnten  automatischen Verhaltensweisen entkommen. Dajher führt der Tempelschlaf immer über eine körperliche Entspannung in einen sog. Alpha-Zustand, indem unser Geist aufmerksam, neugierig und trotzdem entspannt ist. Die alte Methodik des Geschichtenerzählens fürht dann die Aufmerksamkeit tiefer nach innen und fokussiert den Autopiloten auf ein bestimmtes Thema. Diese Art der Traum-Induktion ist nicht anders als bei den alten Griechen und trotzdem in unserer heutigen Zeit hochmodern, auch wenn wir andere Worte zur BEschreibung verwenden. Diese induizerten Träume erlauben es uns mit Bewusstseinsinhalten in Kontakt zu kommen, dei sonst tief in uns vergraben liegen. So können neue Impulse aufsteigen, die sowohl unsere Verhalten als auch Wissen und Kreativität verändern. Neue Lösungen werden möglich und wir sind dazu "im schlaf" in die Lage versetzt worden. 

Die alten Ägypter, Griechen, Römer und Sumerer haben wahrscheinlihc eine ganz ähnliche Absicht gehabt, wenn sie sich im Tempel einen Traum holten, der ihnen helfen sollte  schwerwiegende Entscheidungen zu fällen. Auch wir machen in unserem Leben mit den sog. großen Träumen Bekanntschaft, die sich jenseits unserer subjektiven Wünsche und Hoffnungen entfalten und die wir unser Leben lang erinnern. Sie steigen aus den Tiefen unserer Seele auf und bleiben i unserem BEwusstsein haften. Geschickt von den Göttinen der Nacht, den Hütern der Träume . 

Auch heute, wo wir die Technik der Trauminduktion auf eine moderne Ebene gehoben habe, bleibt das Grundsätzliche bestehen: Der Mensch sucht das Heiligtum eines Gottes auf und bereitet sich auf die Begegnung vor, sucht sich soweit von Vorurteilen und Eigenmächtigkeiten frei zu machen, dass  er im hypnotischen Traumschlaf einen Hinweis auf eine Lösung deiner Fragestellung erhält.  Oft sind die Antworten so verworren wie unsere nächtlichen Träuem und es bedarf einer erfahrenen Übersetzung, doch meistens ist der Inhalt der Erfahrung mit ein wenig Reflexion  verständlich.

Nehmen Sie an einem unserer Meditationsworkshops nahe den alten Tempeln auf der Peleponnes teil  oder sprengen Sie Ihre Grenzen mit unserem HypnoCoaching!



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